Mitdenkbuch

….vom digitalen Lernen und Leben!

April 20, 2012
by Eva
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Wer ist verantwortlich?

Situation: Ein zukünftiger Teilnehmer möchte sich zu einem Training anmelden. Für die Teilnahme an diesem Training sind diverse Vorraussetzungen zu erfüllen. Unter anderem die Teilnahme an einem Grundlagenkurs.

Frage: Wer ist in der Pflicht den Nachweis über den Grundlagenkurs zu erbringen?

In meinen Augen derjenige, der sich an den Kurs anmelden möchte. Mitnichten der Administrator der die Anmeldung verwaltet (der muss nur kontrollieren ob der Nachweis erbracht ist). Auch wenn dieser eventuell eine technische Möglichkeit hat an alte Kursbesuche und Ergebnisse “dranzukommen” ist es doch Aufgabe des Teilnehmenden, seinen Leistungsnachweis zu erbringen.
Eine Bestätigung meiner Meinung sehe ich auch in anderen Bildungseinrichtungen. So hat beispielsweise die Uni an der ich mich beworben habe sicher nicht mein ehemaliges Gymnasium kontaktiert, ob ich denn mein Abitur schon gemacht hätte…NATÜRLICH NICHT denn das war meine Aufgabe.

Warum also wird im beruflichen Umfeld erwartet, das man das nicht tun muss? Das der Trainingsadministrator weiss, dass ich das Training zu dieser Qualiofikation bereits absolviert habe (auch wenn ich das evtl in Brasilien gemacht habe und jetzt an einem Training in der Schweiz teilnehmen möchte). Es wird angenommen, das ausgehändigte Zertifikate für den Papierkorb sind und dass irgendjemand das schon noch weiss und sich ein Bein ausreisst das dem Kursverantwortlichen mitzuteilen, damit ich auch ja in den Kurs kommen darf (Sollte mir daheim das Dach und meine Zeugnisse wegbrennen gibt es sicher Wege aber doch nicht im Normalfall oder?). Ich finde das merkwürdig und nicht zu letzt auch ein datenschützerisches Problem. Indem ICH nämlich meinen Leistungsnachweis einreiche gebe ICH meine Daten preis und dann weiss ich auch wer über mich was weiss. Warum vergessen Menschen diese simplen Spielregeln denen sie sich vor Eintritt ins Arbeistumfeld ebenso unterworfen haben wie ich? Ihre Arbeitszeugnisse sammeln, die doch auch oder nicht?

Oder seh ich das mal wieder zu eng?

January 10, 2012
by Eva
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Ersetzt ein Podcast den Sportlehrer? (1)

Bild von www.hoersport.de

Heute geht es um etwas was mich einerseits persönlich, andererseits auch im Bezug auf E-Learning interessiert. Hörsport!

Wenn ich ganz ehrlich bin brauche ich für wirklich effektiven Sport immer irgendwie eine Anleitung. OK Ausdauertrainig mal abgesehen da reicht gute Musik undbissl Zeit.Aber zum Yoga oder zum Rückentraining melde ich mich in der VHS oder so an. Leider sind die spannenden Kurse oft vormittags und ich als arbeitender Mensch kann nciht immer grad alles stehen und liegen lassen und zum Sport düsen.

Früher (auf der Schule) war alles besser könnte ich jetzt sagen. Da hatte man einen Stundenplan und schön regelmässig Sport zwischendurch. Mit einem mehr oder weniger motivierenden Sportlehrer.

Deshalb hat hörsport mein Intresse geweckt. Kann ich mir meinen Sportlehrer von früher virtuell wiederholen? Kann ein Podcast kombiniert mit einem Intelligenten Softwaresystem (welches entsprechend meines Feedbacks geeignete Übungen auswählt) mich motivieren und mir den Gang in die VHS ersparen?

Ich habe einen Selbstversuch gestartet. Eine Lektion habe ich hinter mir und fand Sie gut. Es wurde nicht einfach wild losgelegt sondern erstmal bissl aufgewärmt, die Übungen waren fordernd aber nicht zu schwer (bissl Muskelkater gabs trotzdem dazu) und es gab am Ende auch eine Strechingeinheit. Ich habe Lust auf die Nächste Einheit und musst auch wirklich nicht viel vorbereiten um loslegen zu können.

Der MP3 Player in der Hosentasche störte mich zwar bei ein paar Übungen und was mich total irritiert hat war, dass die Übungen von einer Frau erklärt werden. Ich hatte mir da einen Mann vorgestellt. Vermutlich weil auf den Bildern, die die Übungen auf der Website erklären (damit man sich während dem Download des Podcasts auch die richtige Haltung ansehen kann) ein Mann ist.

Ich bin gespannt ob ich am Ball bleibe. Mediengestützte Sportstunden: Mittels Konsolen oder irgendwelchen DVDs hatten bei mir meist schlechte Karten.

Wenn es funktioniert, wie funktioniert es?
Wo liegen die motivationalen Anreize weiterzumachen?
Wenn es funktioniert, funktioniert es auch mit anderen Lerninhalten?

January 6, 2012
by Eva
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Neues Jahr und alle machen Pläne….

…warum nicht auch ich?
Pläne fürs Neue Jahr macht man ob man will oder nicht. Meiner Ansicht nach wird keiner von sich wirklich behaupten können im Januar keine Pläne zu machen. Ich für meinen Teil nutze die bei mir oftmals vorherrschende Ruhe mir Gedanken zu machen was mir das letzte Jahr gebracht hat. Vor allem an Erkennnissen über mich selbst und über das, was ich will. Danach versuche ich mein Tun fürs neue Jahr auszurichten. Möglichst ohne zu behaupten: “Ab morgen wird alles anders”. Den Kurs ein bisschen korrigieren ich denke das trifft es eher.

Stand im letzten Jahr die Arbeit an meiner Masterthesis an erster Stelle ist zumindest mein Wunschplan für das kommende Jahr die Wochenenden als wirkliche und echte Pausen zu erleben damit das Arbeiten spannend bleibt.

Wie macht man das? Ich weiss es noch nicht genau. Es wird wohl auf eine Mischung aus freien Wochenenden und Wochenenden mit “FreizeitTerminen zum drauf freuen” herauslaufen. Ich habe damit schon mal angefangen und TGV-Tickets für März nach Paris gekauft und Konzertkarten für November…Nur nicht überfrachten das Jahr!

Work-Life-Balance ist wohl das moderne Wort dafür was genau sich dahinter versteckt werde ich im Laufe des Jahres versuchen herauszufinden. Weil irgendwie finde ich es ein komischen Wort. ist Leben nicht auch Arbeiten? Beziehungsweise Arebiten nicht auch Leben? Vermutlich denke ich hier über ein Luxusproblem nach…nicht jeder hat die Möglichkeit einen Job zu machen den er als Lebenszeit betrachtet kann. Aber vielleicht ist es genau das was auch diese WorkLifeBalance sagen will…den Job (er-)lebenswert machen.

Deshalb habe ich mal angeklopft ob ich an die Lerntec gehen könnte und siehe da…die Bestellung ist unterwegs…Karlsruhe ich komme und bin neugierig!

Das Jahr startet also vielversprechend und wartet nur darauf mit Leben gefüllt zu werden, daheim und bei der Arbeit.