Mitdenkbuch

….vom digitalen Lernen und Leben!

January 10, 2012
by Eva
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Ersetzt ein Podcast den Sportlehrer? (1)

Bild von www.hoersport.de

Heute geht es um etwas was mich einerseits persönlich, andererseits auch im Bezug auf E-Learning interessiert. Hörsport!

Wenn ich ganz ehrlich bin brauche ich für wirklich effektiven Sport immer irgendwie eine Anleitung. OK Ausdauertrainig mal abgesehen da reicht gute Musik undbissl Zeit.Aber zum Yoga oder zum Rückentraining melde ich mich in der VHS oder so an. Leider sind die spannenden Kurse oft vormittags und ich als arbeitender Mensch kann nciht immer grad alles stehen und liegen lassen und zum Sport düsen.

Früher (auf der Schule) war alles besser könnte ich jetzt sagen. Da hatte man einen Stundenplan und schön regelmässig Sport zwischendurch. Mit einem mehr oder weniger motivierenden Sportlehrer.

Deshalb hat hörsport mein Intresse geweckt. Kann ich mir meinen Sportlehrer von früher virtuell wiederholen? Kann ein Podcast kombiniert mit einem Intelligenten Softwaresystem (welches entsprechend meines Feedbacks geeignete Übungen auswählt) mich motivieren und mir den Gang in die VHS ersparen?

Ich habe einen Selbstversuch gestartet. Eine Lektion habe ich hinter mir und fand Sie gut. Es wurde nicht einfach wild losgelegt sondern erstmal bissl aufgewärmt, die Übungen waren fordernd aber nicht zu schwer (bissl Muskelkater gabs trotzdem dazu) und es gab am Ende auch eine Strechingeinheit. Ich habe Lust auf die Nächste Einheit und musst auch wirklich nicht viel vorbereiten um loslegen zu können.

Der MP3 Player in der Hosentasche störte mich zwar bei ein paar Übungen und was mich total irritiert hat war, dass die Übungen von einer Frau erklärt werden. Ich hatte mir da einen Mann vorgestellt. Vermutlich weil auf den Bildern, die die Übungen auf der Website erklären (damit man sich während dem Download des Podcasts auch die richtige Haltung ansehen kann) ein Mann ist.

Ich bin gespannt ob ich am Ball bleibe. Mediengestützte Sportstunden: Mittels Konsolen oder irgendwelchen DVDs hatten bei mir meist schlechte Karten.

Wenn es funktioniert, wie funktioniert es?
Wo liegen die motivationalen Anreize weiterzumachen?
Wenn es funktioniert, funktioniert es auch mit anderen Lerninhalten?

January 6, 2012
by Eva
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Neues Jahr und alle machen Pläne….

…warum nicht auch ich?
Pläne fürs Neue Jahr macht man ob man will oder nicht. Meiner Ansicht nach wird keiner von sich wirklich behaupten können im Januar keine Pläne zu machen. Ich für meinen Teil nutze die bei mir oftmals vorherrschende Ruhe mir Gedanken zu machen was mir das letzte Jahr gebracht hat. Vor allem an Erkennnissen über mich selbst und über das, was ich will. Danach versuche ich mein Tun fürs neue Jahr auszurichten. Möglichst ohne zu behaupten: “Ab morgen wird alles anders”. Den Kurs ein bisschen korrigieren ich denke das trifft es eher.

Stand im letzten Jahr die Arbeit an meiner Masterthesis an erster Stelle ist zumindest mein Wunschplan für das kommende Jahr die Wochenenden als wirkliche und echte Pausen zu erleben damit das Arbeiten spannend bleibt.

Wie macht man das? Ich weiss es noch nicht genau. Es wird wohl auf eine Mischung aus freien Wochenenden und Wochenenden mit “FreizeitTerminen zum drauf freuen” herauslaufen. Ich habe damit schon mal angefangen und TGV-Tickets für März nach Paris gekauft und Konzertkarten für November…Nur nicht überfrachten das Jahr!

Work-Life-Balance ist wohl das moderne Wort dafür was genau sich dahinter versteckt werde ich im Laufe des Jahres versuchen herauszufinden. Weil irgendwie finde ich es ein komischen Wort. ist Leben nicht auch Arbeiten? Beziehungsweise Arebiten nicht auch Leben? Vermutlich denke ich hier über ein Luxusproblem nach…nicht jeder hat die Möglichkeit einen Job zu machen den er als Lebenszeit betrachtet kann. Aber vielleicht ist es genau das was auch diese WorkLifeBalance sagen will…den Job (er-)lebenswert machen.

Deshalb habe ich mal angeklopft ob ich an die Lerntec gehen könnte und siehe da…die Bestellung ist unterwegs…Karlsruhe ich komme und bin neugierig!

Das Jahr startet also vielversprechend und wartet nur darauf mit Leben gefüllt zu werden, daheim und bei der Arbeit.

November 29, 2011
by Eva
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5 Tipps für ein erfolgreiches Online-Meeting

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Grundsätzlich finde ich es eine erfreuliche Entwicklung, dass die Nutzung von Online-Meetings oder Webinaren in meinem Umfeld langsam an Bedeutung gewinnt. Schade dagegen, dass die Teilnahme oftmals auch etwas frustierend ist.  Hall und Rauschen in den Leitungen, Echo und Knatschen und oftmal kaum leserliche Präsentationen…irgendwie weiss keiner wer wann dran ist und wann das Meeting zu Ende ist…der klassische Internetzeitfresser schlägt hier ebenso wie beim surfen zu. Irgendwie scheinen die Teilnehmenden außerdem zu denken, wenn mich keiner sieht (oder nur meinen Kopf) dann brauche ich mich nicht so dolle anzustrengen wie mein Eindruck ist. Meiner Ansicht nach – Weit gefehlt!!

Deshalb hier meine TOP 5 für eine gelungenes Online Meeting

  1. Kleidung und Frisur
    Wie auch bei Telefonaten merkt ihr gegenüber unterschwellig auch in einem Online Meeting ob Sie es sich gerade lümmelig auf der Couch bequem machen oder nicht. Man muss sich sicher nicht herausputzen wie es evtl. bei einem Face to Face Termin teilweise gemacht wird, aber ordentliche Kleidung und gemachte Haare (evtl. Make Up) geben auch einem Online Termin die notwendige Ernsthaftigkeit.
  2. Kopfhörer
    Um Rauschen, Hall und Echo zu vermeiden ist es sehr hilfreich, wenn alle beteiligten Headsets tragen, die auch ein Mirkofon haben. Persönlich habe ich die Erfahrung gemacht das man zwar teilweise aussieht, als würde man demmächst eine Boing landen aber die Investition in ein gutes Headset sich allemal lohnt.
  3. Präsentation
    Da ist keine ewig grosse Wand auf die man seine Präsentation beamt! Es ist und bleibt der Bildschirm und so sollten auch die Präsenationen gestaltet sein. Achtung vor zu kleinem Text und vor zu detailverliebten Darstellungen und Grafiken. Es gilt mehr denn je “Keep it simple” (wobei das auch für Präsenzpräsentationen hilfreich ist)
  4. Wasser evtl. ein Hustenbonbon aber niemals Kaugummi
    *hust* *knatsch* muss ich mehr sagen?
  5. Rollen verteilen
    Aus eigener Erfahrung weiss ich. Meetings ufern aus, auch bei “echten” Meetings passiert das…aber da sieht man seine Teilnehmer gegebenefalls auf den Unterlagen einschlafen oder mit dem Smartphone rumspielen und wirft mal eine Blick auf die Uhr. Die besten Erfahrungen habe ich mit verteilten Rollen gemacht. Definieren Sie eine Timekeeper, der sie darauf hinweist wenn an einem Punkt zu lange fruchtlos diskutiert wird…oder das Thema sogar ein eigenes Meeting bräuchte. Wenn Sie viele Teilnehmenden haben ist es auch sinnvoll einen Co-Moderator zu bestimmen der hilft den Überblick über Wortmeldungen zu behalten. Zum Schluss natürlich einen Protokollführenden  der das Meeting aufzeichnet und eine für alle verständliche Zusammnefassung erstellt.

Sicher gibt es noch weitere Punkte die ein gutes Online Meeting ausmachen. Fühlen Sie sich eingeladen weitere zu beschreiben.

 

 

November 16, 2011
by Eva
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Blog als Werkzeug für Wissensmanagement?

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Von jeher dienen Tagebücher dazu seine Erfahrungen, Erlebnisse und seine neusten Erkenntnisse festzuhalten. Logbücher von Schiffen geben Auskunft darüber was an Bord geschehen ist.

Warum also nicht Blogs für Wissensmanagement nutzen?

Werner Stangl beschreibt die Möglichkeiten mittels Blogs sein Lernen selbst zu organisieren und schildert die Möglichkeit, der Nutzung als Wissensspeicher und das Potential eine neue Wissenskultur zu fördern.

Durch die Möglichkeit Beiträge zu kommentieren und seine Meinung dazu zu schreiben kommt in einem Gruppenumfeld eine Facette hinzu, die ein herkömmliches Tagebuch eben nicht hat: Die unterschiedliche Sicht auf die Dinge. Bereitgestelltes Wissen oder formulierte Gedanken in Form eines Posts werden durch Kommentare und Antworten angereichert.

Guretzky beschreibt in seinem Post zum Thema: Wikis, Blogs und Wissensmanagement Blogs die zum Ziel haben Unternehmenswissen zu archivieren, Ideen zu speichern oder Practice-Beispiele zu sammeln und zu bewerten als Klogs – Knowlege Logs. Zusätzlich zeigt er einige Vorteile auf warum sich der Einsatz von “Klogs” lohnt:

  • Wissen bleibt wenn ein Mitarbeiter geht
  • “Klogs” können den asyncronen Wissensaustausch fördern
  • Wissen wird dokumentiert wenn es entsteht (allerdings liegt das schon auch am Nutzungverhalten)

Der Artikel von Herrn Guretzky  ist schon eine ganze Weile alt und ich frage mich ob sich diese “Klogs” nun in der Welt des Wissensmanagements verankert haben.

Sie scheinen mir doch eine attraktive Möglichkeit zu sein. Sicherlich Erfolg und Misserfolg liegt hier bei der Mitarbeiterbeteiligung. Nicht jeder teilt sein Wissen gerne (obwohl es in den meisten Arbeitsverträgen sogar verankert ist, das man seine Arbeit zu dokumentieren hat), nicht jeder ist der Typ zum bloggen. Dennoch hat man wie im oben genannten Artikel auch beschrieben Möglichkeiten  Mitarbeiter zum bloggen (oder kloggen???) zu ermutigen um so Leben in den Klog zu bringen.

Die von Guretzky erwartete Killerapplikation ist es aber wohl nicht geworden. Trotzdem ein Gedanke ist es mit Sicherheit wert, wenn über die Einführung von einfach zu handhabenden Wissensmagagementsystemen nachgedacht wird.